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20.2.26
Trump stellt Iran Ultimatum von 15 Tagen
Donald Trump hat dem Iran am Donnerstag ein Ultimatum im Streit um dessen Atomprogramm gestellt. Teheran müsse innerhalb von zehn bis maximal 15 Tagen ein Abkommen vorlegen, andernfalls drohten sehr schlimme Dinge, sagte der US-Präsident gestern Abend in Washington. Aus Teheran kam umgehend die Warnung, im Falle eines Angriffs US-Stützpunkte in der Region ins Visier zu nehmen.
Bei einem Treffen seines sogenannten Board of Peace verwies Trump auf die im Juni 2025 durchgeführten US-Luftangriffe. Das nukleare Potenzial Irans sei dabei dezimiert worden. Man könne „einen Schritt weiter gehen oder auch nicht, sagte der Präsident. Innerhalb der nächsten wahrscheinlich 10 Tage werde sich zeigen, wie es weitergehe. Später präzisierte er an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One, 10 bis 15 Tage seien ziemlich das Maximum.
Konkrete Angaben zu möglichen Massnahmen machte Trump nicht. Er bekräftigte jedoch seine Drohung und betonte, der Iran werde auf die eine oder andere Weise eine Vereinbarung schliessen müssen. Der Iran reagierte umgehend und erklärte in einem Schreiben an UN-Generalsekretär António Guterres, man werde entschlossen und verhältnismässig im Rahmen seines Selbstverteidigungsrechts reagieren.
Das Säbelrasseln zwischen Washington und Teheran wird damit noch einmal lauter und die Gefahr von militärischen Auseinandersetzungen in der Region grösser. Entsprechend steigt auch die Risikoprämie an den Ölbörsen erneut, denn jede Eskalation in der Region birgt die Gefahr von Angebotsausfällen sei es im Iran selbst oder auch durch mögliche Blockaden der Strasse von Hormus, die die gesamten Ölexporte aus der Region um den Persischen Golf und damit etwa ein Fünftel des täglichen globalen Ölbedarfs betreffen würde.
21.02.26
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